Für viele Trainierende ist das Thema Ranking, Graduierungen und Prüfungen immer wieder Diskussionsthema.
Nicht selten kommt es hierbei immer wieder zu Auseinandersetzungen, unterschiedlichen Ansichten und leider auch Machtspielchen durch die Lehrer. Die Einstellung zum Prüfungssystem und Graduierungen schwanken auch sehr stark in den Kampfkunstsystemen und Linien. Da ich das Thema immer wieder sehe und auch selber damit viele Jahre konfrontiert wurde, möchte ich gerne einige sanfte Anregungen zum nachdenken geben. Gerade für uns Menschen im Westen ist dies ein wichtiges Thema, da wir uns sehr viel durch Papier definieren heute. Das hat Vor- und Nachteile. Das ein Stück Papier am Ende aber kein Leben retten kann, haben uns wohl einige Erfahrungen im Leben gezeigt. Daher möchte ich hier einmal eine Gedanken-Anregung schaffen, zum Thema, in welche Richtung reales, wirkliches Training gehen kann und was man bedenken kann, wenn es um Graduierungen geht und durch den Lehrer Ego-Machtspiele entstehen.
Zuerst einmal gibt es wie gesagt in unterschiedlichen Schulen unterschiedliche Systeme. Es gibt unterschiedliche Graduierungsstufen und unterschiedliche Prüfungsmodelle.
Bei uns gibt es genau zwei Möglichkeiten einen Menschen zu Leveln. Das ursprüngliche und eher traditionelle System basiert darauf, dass der Lehrer die Schüler die ganze Zeit im Auge hat und ihm irgendwann einfach die nächste Stufe gibt. Zumeist ist die Absicht nach unserem Großmeister, dass die Menschen in dieses System hinein wachsen. Das bedeutet dann noch lange nicht, dass sie dieses System beherrschen. Sie sollen sich damit beschäftigen und dieser Stufe würdig werden. Das heißt die Graduierung bedeutet nicht unbedingt auch die Stufe gemeistert zu haben. Ein anderes Modell und eher westlich geprägt ist, dass sie die Aufgaben wirklich meistern müssen und beherrschen müssen, um diese Stufe zu erlangen. Ich erinnere mich an meine Prüfungen, die oft sehr intensivster Vorbereitung bedürften und ich diese ganzen Sachen auch wirklich abrufen musste. Ich erinnere mich an eine alte Prüfung zu meinem 1.Dan, wo ich 4 Stunden geprüft wurde. Nachdem mein Arm durch war, weil ich ein Schwert drauf bekommen hab und wir deswegen abbrachen, kam ein anderer Lehrer zu mir, weil er ein Gespräch hörte mit einem anderen Schüler und meinte daraufhin, „wir sollen uns nicht so haben, sie wurden früher zwei Tage geprüft“. Gleichzeitig haben genau diese Menschen dann einige Freunde von mir durchfallen lassen, die sie vorher für die Prüfung empfohlen haben und welche dann das Dojo unter Tränen verlassen haben, während sie selber nur am Rand lagen, wie die „gestrandeten Wale“ (so hat spaßeshalber ein Mitschüler sie genannt). D.h. sie haben nicht mal vernünftig gesessen und sind kaum aufgestanden während der Prüfung. Das wirkte selbst auf die Anfänger sehr unhöflich.
Es gibt bei uns zwei Generationen, man sagt das „Old-School-Training“ und die moderne Variante, wobei das alte Schulsystem wesentlich härter war und so auch unsere Prüfungen. Ich habe mich gerne darauf vorbereitet, aber leider wurde ich auch da in meinem Weg behindert.
Aber erst mal zu den anderen Systemen, die andere Variante ist also, dass wir wirklich die Leistung bringen, die erwartet wird. Spricht man also mit jemanden vom Karate oder BJJ wird er sehr wahrscheinlich, wenn er den 3.Dan hat eine unglaubliche Leistung und eine extrem feste Basis beherrschen. Auch bei uns gibt es diese Variante.
Das Graduierungssystem, wurde by the way vermutlich für den Westen geschaffen, während es in alten Linien so gar nicht existent war. Mir wurde mündlich überliefert, dass die Graduierung teilweise mit dem Alter gegeben wurde, und so kam es nicht selten vor, dass vor 900 Jahren in Togakushi ein Sechzehnjähriger der Linien-Halter (Soke) unserer Tradition (Togakure Ryu) wurde.
Bei uns gibt es im traditionellen Sinne etwa fünf Stufen:
Shoden - beginnende Überlieferung
Chuden - mittlere Überlieferung
Okuden - innere Überlieferung
Menkyo - Lehrer Stufe
Mankyo Kaiden - vollständige Überlieferung
Wenn überhaupt orientierte man sich an diesen Stufen und der Gürtel war lediglich dazu da die Jacke zuzubinden. Warum? Ein bunter Gürtel kann schön sein, aber er wird dir niemals das Leben retten.
Als meine Eltern eines Tages in meiner Wohnung waren, stelle ich plötzlich fest, dass es meiner Mutter nicht gut ging, sie hatte eine extrem hohe Herzfrequenz. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Kurse für Erste-Hilfe gegeben und meine Ausbildung für Erste-Hilfe lag irgendwo im dritten Semester meines Studiums, was einige Jahre her war. In diesem Moment habe ich sehr schnell realisiert, dass ein schönes Diplom im Schrank, wo Master of Science für Komplementärmedizin drauf steht, ihr das Leben nicht retten wird! Und ich hab auch keine Zeit im Internet nach zugucken oder in irgendwelchen Ordnern zu schauen. In diesem Moment zählte nur, ob ich funktioniere oder nicht. Und ähnlich ist es mit der Graduierung. Ich kann hübsche Bilder mit dem Meister machen, Gürtel im Schrank zu liegen haben und irgendwelche Urkunden haben. Aber kenne ich das Gefühl, wie es ist, wirklich eine abzubekommen, mit meinen kompletten Emotionen konfrontiert zu werden und auf der Straße überleben zu müssen?
Jeder hat das Recht, so zu trainieren, wie er möchte, aber dürfen wir dabei nicht vergessen, dass wir Kriegskunst praktizieren und ich lege jedem Schüler nahe, sich damit auseinander hinzusetzen, was es bedeutet, sich mit der Realität zu konfrontieren und das bedeutet zuerst einmal mit seinen eigenen Problemen und Emotionen. Als nächsten Punkt was passiert, wenn mich jemand auf der Straße wirklich bedrängt, was passiert, wenn er ein Messer hat? Was passiert, wenn ich mich wirklich ernsthaft verteidigen muss oder andere Menschen beschützen muss? Was passiert, wenn alles schnell geht und drei Menschen auf einmal kommen? Was passiert, wenn ich als kleinerer Mensch mit riesigen Typen konfrontiert werde, die mir an den Hals wollen und wirklich gefährlich sind? Dann werde ich sicherlich in diesem Moment nicht kein Diplom aus der Tasche holen und ihn zeigen, was ich gelernt habe, damit sie dann Angst bekommen und sich zurückziehen. Wäre das so einfach, wär’s wirklich schön.
Schon früh wusste ich, dass ich an meine Grenzen gehen muss, um ein reales Gefühl zu entwickeln. Daher trainierte ich schon von Beginn an mit Männern, die bei der Polizei und beim Militär waren, danach hatte ich einen extremen Lehrer, bei dem ich wirklich an meine Grenzen gegangen bin, Tränen geflossen sind, Emotionen hochgekommen sind und ich mit Schmerzen einfach mal konfrontiert wurde und leider auch mit Missbrauch. Dass waren keine schönen Erfahrungen, aber sie waren sehr real und haben mich am Ende auf dem Weg des Kriegers weiter vorangebracht. Das bedeutet auch nicht, dass sich damit jeder konfrontieren muss. Aber die Frage ist, wie weit wollen wir gehen und was bringt uns dann eine Graduierung, wenn wir Katas auswendig lernen, sogenannte Formen perfekt beherrschen und ich nicht ein einziges Mal eine abbekommen haben, wie ein guter Lehrer, dass mal zu uns in ruhigen Worten sagte und weiste dabei zum Beispiel auf MMAler hin. Das ist keine leichte Entscheidung und nicht jeder Mensch ist dafür gemacht an der Front zu arbeiten.
Wer sich einmal mit realem Training auseinandersetzen möchte, den empfehle ich auf YouTube sehr den Einsatz-Coach. Ein ehemaliger Mann von den Spezialeinheiten, der sehr höflich und respektvoll wirkt und reale Szenarien erklärt für Männer und Frauen. Das ist die Art, wie wir trainieren und woran wir uns orientieren.
Meine Story dazu:
Aber um hier etwas Wichtiges aufzuzeigen: ich habe seit meiner Kindheit begonnen zu trainieren, und ich war nicht zu einem einzigen Zeitpunkt abseits des Trainings, ich war sehr jung und hätte mit 18 rein von der Zeit her locker den 1.Dan gehabt. Mein damaliger Trainer hat mich sieben Jahre lang, trotz intensiven Trainings nicht graduiert. Stattdessen aber einen Mitschüler, der nach mir anfing und nicht mal halb so intensiv dabei war. Dieser war männlich.
Später hörte ich dann von einer Freundin, dass dieser Trainer sich einmal geäußert hätte, „er würde Frauen im Dojo nicht unterstützen“. Ich kann mich auch an eine Äußerung erinnern, in der er sagte, „man muss nicht mit 18 den 1. Dan haben“. Naja, er war ja auch selber erst mit um etwa 35 dabei. Das sagt alles. Manchmal sollte man sich eben selber dabei rausnehmen.
Der zweite Trainer, bei dem ich dann irgendwann war, hat es geschafft, mich mit 24 Jahren vom 3. Kyu auf den 1.Dan zu bringen. Das war die 4 Stunden Prüfung.
Danach war ich mehrfach in Japan und er hätte es unterstützen können, dass ich dort meine 5. Dan Prüfung nachhole. Für diese brauchte ich die Lizenz vom 4. Dan. (1-4. Dan ist viel Wiederholung). Er war aber dagegen, mich dann weiter zu stufen und zu unterstützen, dass ich die verlorene Zeit wieder aufholte.
Als ich in Japan war, trainierte ich dann mit meinem Mentor und verbrachte jeweils mehrere Monate dort. Dieser gab mir dann entgegen des Anderen den 4. Dan, aber ohne Urkunde. Er nahm das Geld von etwa 400 €. Angeblich fürs Training und würde mir die Urkunde später bringen. Der Trainer davor war mir dann äußerst sauer und wollte, dass ich diese Graduierung gar nicht erst annehme, und stellte mich dann vor die Wahl, wer überhaupt mein Lehrer sei. Damit hatte ich gegenüber beiden ein Problem. Mein Mentor lebte zu derzeit in Japan, und ich konnte noch nicht einschätzen, wie viel ich mit ihm trainieren kann.
Ganze weitere acht Jahre sind vergangen, indem ich weder eine Urkunde bekommen habe, noch er dafür gesorgt hat, dass ich meinen 5. Dan machen kann. Dieser wurde dann irgendwann zum Partner und ich habe bis 2023,24 keine Urkunde gesehen. Entgegen seiner gleichzeitigen Aussage, dass ich eigentlich mindestens den 10.Dan tragen würde.
Während dieser Zeit habe ich beim Training nicht ein einziges Mal gefehlt und man muss dazu sagen, dass wir teilweise zwischen drei und 12 Stunden am Tag trainiert haben und ich mich nur noch auf das Training gestürzt hab. Das war meine Hauptinvestition und ich habe auch trainiert unter Fieber, als ich krank war, ich hab teilweise draußen geschlafen, ich hab teilweise gar nicht geschlafen oder kaum und unter schwierigsten emotionalen Bedingungen praktiziert, weil er selber mit sich große Schwierigkeiten hatte. Und ich dazu noch einige Menschen verloren hatte. Dennoch habe ich immer weiter trainiert, bis zum äußersten, oft unter großen Schmerzen und bin emotional und körperlich bis an die Grenzen gegangen, hab viel Geld ausgegeben. Und angefangen selber zu unterrichten. Nachdem dieser Mentor sich dann ambivalent in den Prüfungssystem bewegte und plötzlich der Meinung war, dass ich doch noch weiter trainieren soll, mich beweisen soll, um ein Zertifikat zu erhalten, während ich in seinem System bereits den Test bestanden hatte und nebenbei Menkyo und dann wieder Okuden bekam... und dass es sauber wäre, wenn das Offizielle von ihm käme, traf ich irgendwann, um meines eigenen Lebens willen eine Entscheidung, denn das Ding ist, dass ich, wenn ich selber unterrichten will und selbstständig sein will genau den 5. Dan dann brauche, um selber meine Schüler prüfen zu können. Ohne war ich abhängig vom Lehrer.
Noch dazu war es mit ihm so intensiv, dass ich kurze Zeit, nachdem er mir den 4.Dan gegeben hab, unter ein fast reales Szenario für den 5.Dan gesetzt wurde und dies eines der tiefsten Verbindungen für mich waren. Der Moment, wenn sich der Schüler hinsetzt und die Augen schließt und der Lehrer mit dem, früher scharfen Schwert dahinter steht und irgendwann schneidet, der Schüler muss den richtigen Moment abpassen, um zu überleben und ausweichen. Nur durfte meiner offiziell keine Prüfung ausstellen. Die gute Seite daran ist allerdings, dass nach meinem persönlichen Empfinden es das Schönste ist, wenn es der eigene Lehrer macht.
Als ich dann danach zu einem meiner jetzigen Lehrer ging, etwa 2023, 24, einer der für mich besten in Berlin und bei dem ich auch früher zeitweise trainiert hatte sah er mich und freute sich, dass ich am Training teilnahm. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben sollte, aber es war, als würde ich ihn anschauen und er kannte auch meinen Lehrer von davor, alle und nach etwas Training, weil ich nicht mit der Tür ins Haus wollte, sagte ich ihm, dass ich nicht wusste, was ich machen soll und immer noch ohne Urkunde dastehe. Er schaute mich nur einmal an und sagte, „ich bin dann und dann in Japan, ich werde sie dir mitbringen und ich möchte kein Geld dafür. Ich werde für meine Schüler noch Urkunden holen und da ich zum Beispiel von einem 400 € bekomme und die Hälfte davon für den Lehrer ist und die andere Hälfte oder Drittel für die Urkunde ist, werde ich das Geld einfach nicht für mich nutzen, sondern für deine Urkunde. Ich werde sie dir mitbringen und dann kannst du deinen 5. Dan machen“. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte, er erwarte nichts von mir. Ich sollte nicht noch einmal eine Prüfung wiederholen. Er wollte keine Dokumente von mir sehen. Er fragte nichts. Er brachte sie mir einfach mit, ohne irgendetwas von mir zu erwarten. Das hatte ich noch nicht in meinem Leben erfahren. Seitdem bin ich regelmäßig bei ihm und auch sehr glücklich, da er mir den Zugang zu unserer Iga Tradition selbst, mit einer weiteren Lehrerin ermöglicht hat, die uns in den tiefsten Praktiken des Iga no Kuji (Energieentwicklung) führte.
Ich war trotzdem anstandshalber dabei, als er seine Schüler prüfte, und machte das Training mit. Später half er mir dann, meine Prüfung in Japan zu bewerten und ich brachte ihn noch etwas aus Japan mit, nachdem ich die Prüfung dann bei meinem japanischen Lehrer machte. Diese fühlte sich sehr merkwürdig an, weil ich emotional durch die ganzen Strapazen sehr herausgefordert war und wusste, dass ich mich nun endgültig von den Lehrern davor löste. Und das war für mich ein wichtiger Schritt. Es war eine Befreiung.
Was will ich damit zeigen? Zumindest nicht, dass es mir hier um Graduierungen oder Zettel geht. Insgesamt fehlen mir etwa mindestens 14 Jahre Graduierungen in einer Zeit, in der ich nicht nur die Kampfkunst praktiziert hatte, bis zum äußersten, sondern die gesamten 8 Tore der Ninja in Körper, Geist und Seele jeden Tag, zu hohen Zeiten etwa 4 Stunden trainierte. Wenn jemand den 5. Dan absolviert, so sagte einer meiner Lehrer, sollte er normalerweise die 8 Tore durchlaufen haben und zum Shidoshi, also zum Daoisten werden. Das bedeutet, dass er nicht nur die Kampfkunst mit einer sehr starken Basis beherrscht, sondern sein Leben danach umstellt, gesund lebt, die spirituellen und energetischen Praktiken integriert, die Heilkunst praktiziert und eben alles was dazugehört.
Oft gibt es Leute, die den 10. oder 15. Dan haben, die nicht mal wissen was das Ninja Hachimon (8 Tore) ist, krank oder stark übergewichtig sind und sich quasi nur auf den Budo Aspekt konzentrieren. Das ist auch legitim aber so schwanken eben die Fähigkeiten und die Graduierung.
Graduierungen können etwas sagen, sie können uns ein Gefühl vermitteln für dass, was wir schon gelernt haben. Sie können ein Hinweis sein oder eine Erfahrung sein. Sie können manchmal aber auch völlig unbedeutend sein und nichts über das Können und die Fähigkeiten der Person aussagen.
Im 8 Gates Dojo ist es von oberster Wichtigkeit für uns, dass wir die Leute möglichst nah an die Selbstverteidigung ran bringen und mit realistischen Szenarien konfrontieren. Eher als Prüfungen und daher werden wir im 8 Gates parallel unser Prüfungssystem haben, zusätzlich zum normalen Bujinkan Prüfungssystem. Damit möchte ich den Leuten ermöglichen, eine ganzheitliche Schulung der 8 Tore zu durchlaufen und diese Sachen, die sie lernen, in den Alltag einzuführen. Die Stufen werden ähnlich sein, wie die fünf japanischen.
Auf diese Weise können die Lehrer dann später selbstständig unterrichten.
Für die Kinder sollen die Prüfungen einfach Spaß machen, sie sollen lernen und sich gerne darauf vorbereiten und eine Gemeinschaft fühlen. Noch dazu sollten Schüler nur geprüft werden, wenn der Lehrer auch den Schüler als soweit betrachtet. Man stelle sich vor, dass ein Schüler der sich unter ein Schwert gesetzt hat und nicht bereit war, an diesem Zeitpunkt gestorben wäre… Also bin ich auch dagegen, Schüler einfach durchfallen zu lassen, außer in ganz bestimmten, besonderen Situationen. Das sagt dann wohl mehr über den Lehrer aus. Wichtig, um ein Shinobi oder ein natürliches, menschliches Wesen zu werden, ist es nicht, Graduierungen zu sammeln, sondern den 15. Dan im Herzen zu tragen und sich mit den Elementen der Natur, den inneren Kräften und sich selbst zu verbinden, eine extrem starke Basis aufzubauen, gesund zu leben und feste Werte zu entwickeln und diese Tradition jeden Tag zu leben, um sein Potenzial schlussendlich vollständig zu entfalten, zum freien Menschen zu werden, der andere gut behandelt.
Wie einer meiner wichtigsten Dao-Lehrer sagte, „jeder Mensch hat sein eigenes Leben“ und es ist doch das Schöne, dass jeder für sich selber entscheiden darf, wie er oder sie trainieren möchte. Und doch möchte ich noch einmal betonen, wie wichtig das ist, dass die Lehrer ihren Schülern keine Steine in den Weg legen und ihre eigenes Machtbedürfnis unter Kontrolle kriegen. Diese Dinge passieren immer wieder und wir dürfen dabei nicht vergessen, dass es unsere Aufgabe ist, den Menschen in seinem Potenzial zu unterstützen und dass es nicht um uns geht.
