unser team


headquarter & Teacher

 

Kathrin Alexandra Otto 

8 Gastes Institute (Germany)

 

Von Beginn an fühlte Kathrin eine tiefe Faszination und Hingabe für Heilkunst, Kampfkunst, Spiritualität und die mystische Kraft der Natur.

Im Alter von 11 begann Kathrin sich in die japanische Kultur zu vertiefen und begann mit etwas Karate. Etwa später startete sie mit Bujinkan Budo Taijutsu und kam ebenfalls mit der Tradition der versteckten Tür in Verbindung. Mit 17 Jahren lernte sie dann ihren Mentor Christian Sprink kennen. Nach zwei Jahren eines Intensivkurses fühlte sie sich tief in ihrem Herzen an ihre Lebensaufgabe erinnert, einmal Menschen in ihrem Wachstum zu helfen. In den folgenden Jahren studierte sie daher westliche und östliche Heilkunde, Komplementärmedizin und Gesundheitswissenschaften (M.Sc.). Hinzu kamen  chinesisches Tao Yoga bei Mantak Chia und Wolfgang Heuhsen, ganzheitliche Ernährungsberatung, integrative japanische Medizin und spezialisierte sich auf Mind-Body-Medizin. Seit etwa fünf Jahren arbeitet sie in der Hochschulambulanz und Forschung der Charite und Immanuel Krankenhaus für Naturheilkunde, sowie in der Abteilung für Mind-Body-Medizin, mit dem Team von Prof. Dr. Andreas Michalsen.

Sie verbringt regelmäßig Zeit in Japan, um weiterhin von Christian zu lernen.

 

Nach vielen Jahren des gemeinsamen Trainings, stand die Entscheidung fest, die gelernten Fähigkeiten durch das 8 Gates Institute weiter zu geben und Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung zu helfen.

 

Kernteam

 

Julia Bahro

8GI - Potsdam

Design und Organisation

 

Im Alter von etwa 13 - 14 Jahren lernte Julia die Wege des traditionellen Zen-Karate im Kampfkunst-Zentrum ihrer Heimat Eisenhüttenstadt kennen. Dort lernte sie neben dem traditionellen Weg des Karate das wohltuende Gefühl eines festen, freundschaftlichen und vertrauenswürdigen Teams und das unbeschreibliche Gefühl über die eigenen Ängste und Grenzen hinaus zu wachsen. Darüber hinaus machte sie dabei die wundervolle Erfahrung durch verschiedene Übungen zu sich selbst zu finden. Bereits in jungen Jahren loderte in ihr das Interesse für die japanische Kultur und Lebensstil, welche sie in jeglicher Gestalt und Form in ihren Bann zog und Faszination auslöste.

Um ihrer beruflichen Leidenschaft zu folgen, zog es sie 2008 nach Potsdam um dort zu lernen. Im Dezember 2017 lernte sie über glückliche Umwege Kathrin und das Konzept des 8 Gates Institutes kennen und entfachte dabei erneut ihre Leidenschaft für die japanische Lebensweise und nahm fortan das Training im Ninjutsu, sowie der Selbstkultivierung auf. Mit Hilfe des Trainings und des Teams beschreitet sie seit dem nach und nach den Weg zu ihrem wahren Selbst, nicht zuletzt mit dem Ziel, diese Eindrücke und Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen.

 

Julia ist gelernte Mediengestalterin und übernimmt die Verantwortung für die grafische Gestaltung, interne Struktur und Organisation am 8 Gates Institute.

 

 

 

Christoph Freytag

8GI - Potsdam

Foto, Video und Werbung

 

Mit 6 Jahren kam Christoph Freytag erstmals mit japanischer Kampfkunst in Form von Karate in Berührung. Das Training währte nicht lange und geriet schnell in Vergessenheit. Mit Mitte dreißig lernte er Kathrin Otto bei einem Gründerstammtisch kennen. Das Interesse am 8 Gates Institute war geweckt. Er hatte schon länger nach einem Ausgleich zur Arbeit als Fotograf gesucht. Das 8 Gates bietet dafür in seinen Augen die Möglichkeit, z.B. den Stress durch Meditation los zu werden und durch die Kampfkunstaspekte im Training den Körper fit zu halten. Mittlerweile unterstützt er das 8 Gates-Team beim Aufbau des 8 Gates Institute.

 

Christoph unterstützt das Team durch seine fotografischen Fähigkeiten und in der Öffentlichkeitsarbeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


inspiration

Die Inspiration für das 8 Gates Institute ist für Kathrin im Training einer wundervollen und tiefen Tradition mit ihrem persönlichen Mentor entstanden, von dem sie bereits viele Jahre lernt. Beide wurden in die Drachen-Tradition quasi rein geboren. Bis sich die ersten Funken einer Leidenschaft jedoch als Inspiration zum Erhalt eines ganzheitlichen Lebensstil-Systems entwickeln konnten, sind einige Jahre einer längeren Geschichte daraus entstanden:

 

 

Die Geschichte zur Erhaltung einer mystischen Tradition:

 

Nachdem ich schon von klein an mit der Liebe zur Natur, der Leidenschaft für die Mystik der Heilkunst und Kampfkunst und der Entwicklung des Menschen zu seiner vollen Kraft geboren wurde, kann ich mich nun wieder an die Bilder erinnern, die ich als kleines Kind vor Augen hatte, auf denen ich gemeinsam mit vielen Menschen die Natur und andere Menschen beschützen konnte. Es waren Menschen, die mutige und kraftvolle Krieger mit viel Licht und Liebe im Herzen waren. Sie hatten den Mut, für ihre Träume zu kämpfen. Es waren Magier.

 

Erst viele Jahre später betrat ich mit 13 Jahren das erste Mal ein richtiges Kampfkunst-Dojo, in dem ich in die Tradition der versteckten Tür eingeführt werden sollte. Von diesem Tag an, ich erinnere mich noch genau, wie ich vor der riesigen Schreintafel mit unserem Symbol stand, war es, als hätte ich mein Zuhause betreten, und ich konnte diesen Ort nicht mehr verlassen. Er schien mich an irgendetwas zu erinnern, und jeder Moment, den ich in dieses Training investieren konnte, durchdrang jede Zelle meines Körpers. Ich lernte nun in der kleinen Stadt in Eberswalde bei Thorsten Schmidt und Andre Frost sehr viel über diese Kunst, die heute auch als Bujinkan praktiziert wird. Der Name, unter dem unser Großmeister die Tradition unterrichtet. Ich lernte aber nicht nur Kampfkunst, sondern auch, dass eine große Tradition dahinter stand, die mir immer noch verschlossen war. Ich merkte dann schnell, dass ich gefunden hatte, wonach ich so lange suchte, und wollte nichts anderes mehr in meinem Leben machen. Jede freie Minute steckte ich nun in mein Training, und selbst in der Schule kritzelte ich meine Hefter voll. Leider war es sehr schwierig, wirklich an Wissen zu kommen, und es wurde mir oft suggeriert, dass es nicht möglich sei, es so voll und ganz zu leben, bis ich fast selbst den Glauben daran verlor.

 

2006 lernte ich dann das erste Mal meinen Mentor und Wegbegleiter Christian Sprink kennen. Ich erinnere mich noch genau an das Licht, die Bewegungen seiner Kampfkunst, die Fähigkeiten seiner Heilkunst und die Kraft in seinen Augen Menschen zu erreichen. Von da an wusste ich, dass es jemanden gibt, der genau das lebt, wovon ich immer träumte. Hier und jetzt!

 

Von da an lernte ich mit etwa 17 Jahren nicht nur die Kampfkunst und Heilkunst, sondern die ganzheitliche Lebensführung, um die ersten Schritte tiefer zu gehen, um Körper, Geist und Seele zu erwecken. Nachdem Christian nach dieser Zeit wieder nach Japan ging, wo er lebte, begann in mir etwas aufzubrechen, was ich nicht beschreiben kann, und bevor er ging, sagte er mir, dass er sicher sei, dass wir uns in Japan wiedersehen werden. Ich war etwas perplex, weil ich zu dem Zeitpunkt nicht mal eine Münze hatte, um davon zu leben. Nur einen Traum im Herzen… Und so studierte ich von da an traditionelle Medizin (Komplementärmedizin) und lernte von meinem spirituellen Lehrer in Deutschland, Wolfgang Heuhsen, alles über die taoistischen und shamanischen Künste, die die Krieger in unserer Tradition früher praktizierten. Ich durfte ebenso vom chinesischen Tao-Großmeister Mantak Chia lernen und verbrachte viel Zeit im Krankenhaus für Naturheilkunde in Berlin-Wannsee. In einem Dojo in Potsdam trainierte ich weiter die Kampfkunst des Bujinkan bei Reyko Schachtschneider.

 

Als ich eine lange Zeit gewachsen war und alles verarbeiten konnte, konnte ich endlich umsetzen, worauf mein Herz schon 10 Jahre gewartet hatte: ich flog nach Japan. Denn vergessen konnte ich die Inspiration von meinem Mentor nie, und ich wollte tiefer in Tradition in diesem Land eintauchen, um zu verstehen. Wir hielten die Jahre über den Kontakt, und es schien wie Schicksal, was dann passierte. Nachdem ich bei einer wundervollen Gastfamilie unterkam, begann sich mein Leben schlagartig zu verändern, und ich bekam eins zu eins von nun an für die nächsten drei Jahre das Training meines Lebens. Es begann eine Reise, die ich nur schwer beschreiben kann, denn ich lernte nicht nur, dass Kampfkunst und Heilkunst das Gleiche sind, ich lernte auch alles im Leben anzuwenden, mich an mein eigenes Potential zu erinnern und es frei zu lassen. Wir trainierten fast jeden Tag zwischen drei und zwölf Stunden im ersten Jahr und später etwas weniger. Unser Dojo war die Natur und das wirkliche Leben. Und egal, ob es nun regnete, brechende Hitze war oder ob es schneite, ob wir drinnen oder draußen waren, das Training war sehr hart. Doch auch, wenn meine Gastfamilie sich schon gewundert haben muss, stand ich jeden Tag auf‘s Neue auf, um neben dem Training mit dem Großmeister zwei Stunden durch Tokio zu fahren und mich meinem „Spiegelbild“ zu stellen. Ich bekam einen Hauch davon mit, was hinter den Geschichten unserer Großmeister stand, die wohl viele nur lesen konnten. Unvorstellbar mit dem Gefühl im Herzen, dass, egal wie schwer etwas ist, und ganz gleich, wie hoch der Preis auch sein mag, niemals aufzugeben! Es war, wonach ich mein Leben lang gesucht hatte, und das Land war wie ein Teil von mir. Ich lernte das erste Mal die Magie unserer Drachentor-Tradition, die Magie des Lebens!

 

Es passte vieles zusammen, denn auch mein Lehrer hatte eine lange Reise hinter sich:

 

Er wurde in Deutschland geboren, lebt seit über 12 Jahren in Japan und praktiziert seit 33 Jahren japanische Kampfkunst, seit 20 Jahren japanische Heilkunst und spirituelle Wege zur Harmonisierung von Körper, Geist und Seele. Er schöpfte dazu aus östlichen und westlichen Traditionen Methoden der Selbst-Kultivierung und Harmonisierung. Über die Jahrzehnte hinweg lernte er direkt von dem 34. Großmeister der Tradition der verborgenen Pforte, Dr. Masaaki Hatsumi, dem Leiter der Chestnut-Clinic für Integrative Japanische Medizin in England, Dr. Christopher Roworth, dem Begründer der Kushi-Makrobiotik, Michio Kushi, Taichi-Meister Kasao Yoryu Kyoji, taoistischer innerer Alchemist und Heiler Jesse Lee Parker, Lehrerinnen für taoistische weibliche Selbstkultivierung und Harmonisierung wie Renu Li und Chong Mi Müller. Er lernte des Weiteren von verschiedenen Lehrern für Yoga und Ayurveda und japanischen Priestern des ursprünglichen göttlichen Weges.

 

Somit kam einiges zusammen, und in unseren Herzen wuchs und materialisierte sich der Wunsch, dieses Wissen weiter zu geben. Mit den acht Toren, die auch in unserer Ninjutsu-Tradition der Togakure Ryu ursprünglich als 8 Pfade unterrichtet wurden, wurde altes Wissen mit modernen Fähigkeiten verbunden und gleichzeitig die Grundlage gelegt, unser System wieder ganzheitlich zu unterrichten.

 

Nachdem Christian in den letzten zwei Jahren öfter in Deutschland war, übergab er mir die Möglichkeit, hier das 8 Gates weiter aufzubauen, während er nun wieder in Japan ist. Heute können wir mit unserem wundervollen Team auf eine Blüte schauen, die vielen Menschen wieder ganzheitliche Wege aufzeigen kann, die ursprünglich so in vielen Traditionen weitergegeben wurden. Es waren die 8 Tore, die sich immer wieder finden, um aus einem Menschen das Potential und die Magie herauszuholen, welche in jedem von uns verborgen liegt.

 

Viel von diesem Wissen kann nun wieder als System für Körper, Geist und Seele vermittelt werden. Es kann obendrein auch in unserer Tradition wieder vollständiger weitergegeben werden und Menschen die Wege zu ihrer inneren verstecken Tür aufzeigen.

 

In jedem von uns stecken Mystiker, Heiler und Krieger, Naturadepten und Magier. Leider haben wir allzu oft den Faden zu dem verloren, was wir wirklich sind und wer wir sein wollen. Oft können wir uns nicht mehr daran erinnern, weil Träume oft schon in unserer Kindheit erdrückt werden. Aber es liegt an uns, ob wir den Mut haben, den Drachen in uns zu erwecken.

 

Sei und lebe, was du bist!

 

 

In Respekt und Dankbarkeit an alle meine Lehrer, meinen Mentor und alle fleißigen Mithelfer!